Wohnungsmarktanalysen und -prognosen

Problem

In vielen Wohnungsmärkten stehen eher einseitig strukturierte Wohnungsbestände einer sich quantitativ und qualitativ verändernden Nachfrage gegenüber. Beispielsweise werden aufgrund der homogenen Altersstruktur der Bevölkerung insbesondere in Gebieten aus den 1960er und 1970er Jahren in den nächsten Jahren vermehrt Wohngebäude im Einfamilienhaussegment verfügbar, welche in vielen Fällen nicht den heutigen Anforderungen an Lage, Zuschnitt, Energiestandards u. a. m. entsprechen. Gleichzeitig verschieben sich die Standortanforderungen der Nachfrageseite zunehmend in Richtung kostensparender Wohnstandorte. 

Ansatzpunkte

Die komplexen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt laufen innerhalb jeder Kommune  differenziert ab und sind ohne intensive Analysen kaum abschätzbar. Dies erschwert ein strategisches Flächenmanagement und damit das Ziel einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung. Notwendig sind deshalb genaue Analysen der Bestandssituation sowie Prognosen zur zukünftigen Nachfrageentwicklung. Erst hieraus lassen sich fundierte Aussagen zu zusätzlichen Wohnbaulandbedarfen nach Anzahl und Qualität ableiten.

Leistungen von SSR

Grundsätzlich verfolgen wir den Ansatz einer kleinräumigen Modellierung der wohnungswirtschaftlichen Prozesse. Dieses Vorgehen wird auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt, um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu gewährleisten. So unterstützen wir unsere Auftraggeber bspw. durch differenzierte Nachfrage- und Angebotsanalysen oder Untersuchungen zu Wohnpräferenzen und Wanderungsmotiven der Bevölkerung. Aufbauend auf dem Fachwissen lokaler Experten leiten wir aus den Untersuchungen Handlungsbedarfe auf kleinräumiger Ebene ab. Neben Wohnungsmarktanalysen spielen auch Produkte des strategischen Flächenmanagements, wie bspw. Brachflächen- und Baulückenkataster eine wesentliche Rolle.

Mit dieser Grundlage besitzt eine Kommune die nötige Kompetenz und Sachkenntnis, um gezielt in die Marktentwicklung einzugreifen. Dadurch können Bauleit- und Standortplanungen nachfrageorientiert ausgerichtet und Angebote auf dem Wohnungsmarkt zielgruppengerecht entwickelt werden. Entwicklungs- und Kostenrisiken werden deutlich verringert.